CinecittaDas Zentrum pinguinistischen Filmschaffens befand sich, wie hätte es anders sein können, zu jenen Tagen im Verlies desParteilokals der Sphenisciden, wo fieberhaft an einer Dokumentation von Patsch, Watschelmann & Co. gearbeitet wurde, die demnächst für dieses Genre neue Maßstäbe gelten lassen wird.

Neben den Pinguinen war den –isten und –istinnen daher höchster Einsatz abverlangt: Neben Jean Génie sehen wir mit Prof. Wolfram Plauscher den nimmermüden Chronisten der neueren Historie, Bamschabel den nicht nur längsten Wissenschaftler dieses Genres, sondern in Ingrid Laßnig vor allem die reizendste Muse, die den frackgewandeten Heerscharen stimm- und lesegewaltig die Anmut einhauchen sollte, die ihnen zustehen möge. An der Dreh-Orgel, die buchstäblich alle Register zog, finden wir die nimmermüder Susi, und hinter der Kamera (wenn Sie die Bilder im Fotoalbum einfach wenden) finden Sie in bewährter Manier Wilhelm Kramermann, den Kameramann.

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Kurz nachdem wir Text und Anregung zum Mitsingen gegeben hatten, quoll sich gleichsam eine antarktische Woge an Ideen, den Pinguintango, auch wenn er sich ein wenig traurig präsentiert hatte, zu vertonen. Unter den wirklich tausenden von spontanen Demos wählten wir eine Interpretation aus, die wohl ihresgleichen sucht.Fragezeichen

Allerdings musste die Redaktion feststellen, dass sich zwar die überwiegender Mehrzahl an BewerberInnen um die beste Stimme im Verband krächzender Gestallten beworben hatte (ganz schlimm und atemlos war die berühmte …), die Gunst der Jury zu gewinnen, aber die Sieger, das Team, das letztendlich das Rennen machte, das wollte anscheinend nicht namentlich genannt werden. Woran Liegt es? Diese Frage stellte sich auch die Redaktion, und so stellen wir sie auch an das Publikum: Die Melodie haben Sie schon erkannt, aber wer verbirgt sich hinter dieser göttlichen Stimme, angesiedelt zwischen MM, M und Doris Day? Ein Tipp: Sie ist viel jünger …

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Listen to: Pinguintango & the Voice

advent-winner Kopie 2Weihnachten steht Kopf! Dieser Tage macht sich eine Art der Verunsicherung breit, die Seinesgleichen in der Geschichte sucht: Die Zeichen der Zeit erkennend, vertraute ein nordischer Gönner und Geber einem Startupunternehmen aus Grünland der etwas anderen Art und musste so alsbald erkennen, das man ihm ein S für ein N vorgemacht hatte. Das unbestechliche Magazin für Patsch und Watschel, Spheniscidus, berichtet.

„Rudolf, der mit den Neuerungen der Technik bislang noch nicht so vertraut ist, dem kam die Route erst spanisch, dann noch südlicher vor,“ klagte der Gönner und Geber, nennen wir ihn der Einfachheit halber Klaus, „und bis wir dann zu einer ersten Zwischenlandung, wo es uns heimatlich anmutete, ansetzen wollten, begrüßten uns Heerscharen von Kellnern, und es war Rudolf und mir stanta pede klar, wir befanden uns in keinem Keffeehaus, denn dort gibt es keine Kellner, und wenn doch, dann bedienen sie gerade einen anderen Tisch …“
Ganz anders hier, im Land der Black Waiters. Wie sich schon bald herausstellen sollte, ist diese Gruppe von Aktivisten in der Zwischenzeit schon längst im Herzen der ÖPP, also der Partei der Wiener Pinguinisten, aufgegangen, und der Südpol, also der Eingabefehler der startuporientierten Nerds, konnte Dank des Teams in Grenzen gehalten werden. Allerdings war es zu spät für einen Neustart des diesjährigen Weihnachtsprogramms von Karl, der, an Jahren reich und an Energie altersadäquat, es vorzog, mit Rudolf, auf halbem weg zur Arbeit Nadelbaum gegen Palmwedel zu tauschen und übte sich im Schreiben seine Erholung mitteilender Postkarten … an alle Kinder dieser Welt!
Skandal lag in der Luft, Tränen in Kinderaugen, Stress bei allen Eltern dieser Welt. Tragödien zwischen Punsch, PS4 und Tante Paula schienen unvermeidlich! Wer sollte da die Welt, denn darum ging es jetzt, noch retten? Weihnachtsmann sonnte auf den Seychellen, Rudolf wonnte mehr sirenisch, was man ihm zwar nicht verdenken konnte, aber wer rettet die Weihnachtsgans für uns?
Florian Patsch, wir kennen ihn bereits quasi als Vater Jahn in Sachen Ballspiele, zog auch hier sportlich die Reißleine, bestätigte ein weiteres Mal, das der Nordpol, wie schon so oft, in unserem Zentrum des Geschehens anzufinden zu sei, ein Füllhorn an Geschenken ergoss sich über die erwartungsvollen Kinderaugen, und die Wiener Sängerknaben zwitscherten zeit- und auch sonst nah ihr weltberühmtes „Lasst und froh und lustig sein“.

Maria Vassilakou, bekannterweise grünländisches Urgestein, die unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorkommnisse eine Pressekonferenz einberief, dementierte noch am selben Abend die Urheberschaft der neuen Einbahnregelung in der geplanten Begegnungszone am ehemaligen Nordbahnhof.

serre-sport-03Dieser Tage erreichte uns eine Neuigkeit von unserem Korrespondenten aus Olympia, der in den Archiven der Jahrtausende alten Reihe der Sportveranstaltungen geforscht, gesurft und die herausragendsten Persönlichkeiten gefunden hatte. Gut, einer hat versucht, den Schwimmstyle zu revolutionieren, aber schon bald stellte sich heraus, dass er auch damit sein Kreuz zu tragen hatte.

Viel beständiger und vor allem vielfältiger gestaltete sich allerdings die, ebenfalls durch die Jahrhunderte ihrer Geschichte, die Tradition, deren sportliche Ambitionen und schließlich, nachweisbar durch die konsequente Dokumentation des unermüdlichen Chronisten Jean Génie dargestellte Beharrlichkeit des Sportvereins, repräsentiert durch die Dynastien der Patschens und Watschelmanns, konsequente Pflege des mens sana in corpores Sands zu pflegen.

HappyNewYearStabhochsprungKleinerUnbill KopieAusgehend von deren ursprünglichen Heimat entwickelten die Jungs und Mädels schon bald die notwendige Perfektion, die sie sich auf dem Eis aneignen konnten, um später dann für den Tanz auf dem Wiener Parkett mit all seinen Hackeln zu kreuzen und dergleichen (wir erinnern uns, siehe oben, ans Kreuz) gewappnet zu sein. Besonders talentiert stellten Urpatsch & Co. vor allem das nicht vorhandene Talent unter Beweis, wenn es darum ging, in österreichischer Manier den Ball per pedes zielgenau zu verfehlen, dribbling1 Kopieebenso wie, quasi ganz Montgolfier, das Kügelchen gen Himmel zu stoßen, aber nicht eingedenk waren, dass, gleich dem hohen Sprung am Stabe, der Abgrund, der tiefe Fall, es der Volksgruppe der Lemminge beinahe gleichtat. Doch wer sticht den ersten Stab?

fullmoongolfingCMYG KopieLothar Lemming, Vorsitzender aller nachahmenden Gepflogenheiten rund um die migrierende Gruppe der Sphenisciden, dankte einst dem Erfinder der neuen hohen Kunst des tiefen Falls mit den Worten: „Ein Stern leuchtete, und so folgen wir dem Erfinder des erhöhten Stabes um in die dunklen Geheimnisse der … wurscht jetzt, wir folgen lustvoll dem inspirierendem hohen Stab!

traber KopieAlles dessen angesichtig, folgte auch Thorsten, der Traber, seinem Ruf, die Kunde um die Revolution von mens und corpus in die Welt hinauszutragen. Schnell entschlossen, spannte er Wanda, sein Walross, an und legte die historische Distanz von pheidippiden Schritten zwar nicht selbst zurück, aber auch Wanda nicht. Das überließ er Jean Génie, der seinerseits wiederum die Rösser anspannte und sich in alter Trabermanier einen Bandscheibenvorfall einfing, der fortan bei einem bürgermeisterlichen Spritzwein im Lusthaus auskuriert werden musste.

Bühne DonaukanalNun werden sich die treuen Leser und interessierten Gefolgsleute von Jean Génies Weltreisen durchs Karmeliterviertel gefragt haben, wie es er und seine Getreuen wohl schafften, der Vielzahl an Aufgabenstellungen auch Herr zu werden. Die Redaktion fragte sich das auch und konnte ihn dazu bewegen, Einblick in das Geheimnis seiner investigativen Bemühungen zu geben, um dieses Schritt für Schritt zu lüften.

 

Tropenhelm1 Der Tropenhelm: Wie wir wissen, gliss das Licht im Halbjahr der brütenden Sonne unbarmherzig auf das Team hernieder. So war es verständlich, dass Jean Génie im Fachladen zum Faschingsprinz nächst seines Hauptquartiers fündig wurde und sich selbst und seine Forscherkollegen mit dem notwendigen Rüstzeug ausstatten konnte.

Schwammerlmesser2 Das Schwammerlmesser: hätte beim Auffinden der lange gesuchten Austeritätspilze wertvolle wertvolle Dienste erweisen können, wäre dieses jedoch nicht zuvor in den geheimnisvollen Stellen der stets taillierten Tropenkleidung des Génie mit einem Mal in den Falten, wie sie auch immer geartet sein wollten und woher sie (auch unter seiner Kleidung) auch kommen mochten, spurlos verschwunden.

FeldstecherSonnenbrille3 Der Feldstecher: half im Zuge der Bemühungen, die Spezies der Sphenisciden aufzufinden auch nur bedingt, genauso wie

4 Die Sonnenbrille: denn Watschelmann und Patsch zeigten schon bald nach den Anstrengungen des Teams, ihrer gewahr zu werden, von selbst und ersuchten die Wissenschaftler ob der sommerlichen Temperaturen um Rat, um doch bald den Weg zur Stätte der Labung zu finden, genannt Reichsapfel -> siehe auch Parteilokal der ÖPP.

zorro Kopie

Heute, am 26 November 2015, ist es endlich gelungen: nach wochenlangem Texten wurde er fertig: der Pinguin Tango. Frei nach Hazy Osterwald kamen wir auch tragischen Schicksalen auf die Spur und daraus entstand schlussendich ein Song, der die Welt schlicht aus den Angeln heben wird …

Pinguin Tango

Pinguintango
in dieser Taverne
fracke Gestalten
polares Licht.

Und sie watscheln diesen Tango
Florian Patsch und Watschelmänner
und er sagt, ich habe Hunger,
bring herbei den frischen Fisch!
Und dann kommen sie geflogen
die Sardine und der Lachs.
Patsch schnappt und Watschel wittert
doch er fängt den Fisch jetzt nicht.

Pinguintango
in dieser Taverne
fracke Gestalten
polares Licht.

Abend für Abend fliegen die Fische,
Watschel versucht es,
doch er fängt sie nicht.

Und sie watscheln diesen Tango,
die von Watschels Gram nur ahnen,
und sie fragen auf die Schnelle,
„Hab’n Sie nichts zum Beißen da?“

Denn sie können ja nicht wissen,
was in Watschelmanns Taverne
auf der Jagd nach seinen Fischen
nicht nur nächtens schon geschah.

Pinguintango
in dieser Taverne
fracke Gestalten
polare Fernen.

Zweifelnde Blicke, Angst überall,
Watsch ist verzweifelt,
denkt, jetzt mach‘ ich Schluss!

Und sie watscheln diesen Tango,
Florian Patsch und Watschelmänner.
Bleibt es immer ein Geheimnis,
warum Watschelmann das tat?

Doch der Watsch, der ist verhungert,
dem ein Fisch vergönnt nie ward,
und der Patsch wird immer dicker,
während Watschelmann hier starb.

Pinguintango
in dieser Taverne
fracke Gestalten
polare Fernen.
Abend für Abend immer das Gleiche,
Fliegende Fische und ein Papagei.

Unknown

 

Zum Anhören gibt es hier das Hazy Osterwald Sextett:
und zum Mitsingen gibt es hier einer Karaoke-Version: